Ein Jahr mit Görlitzer ART liegt hinter uns

Wir freuen uns, dass das Kunstprojekt Görlitzer ART mit seiner Vielfalt über einen so langen Zeitraum in Görlitz realisiert werden konnte. Am 9. April fand die Kunstausstellung im öffentlichen Raum der Stadt Görlitz ihr offizielles Ende.

 

Gern möchten wir Sie über die weiteren Schritte informieren:
Die Wolkenschaukel  und die Grenze  wurden bereits von den Künstlern abgebaut. Die Objekte Puls der Stadt  und der Turm  werden bis Ende Mai abgebaut. Die Spindel auf dem Lutherplatz wird weiterhin zu sehen sein ebenso wie die Uhr  auf der Conrad-Schied-Straße.

Mit den Künstlern der Favoriten-Kunstwerke aus unserer Umfrage - Herde, & und Maske - sind wir aktuell über eine eventuelle Verlängerung ihrer Ausstellung im Gespräch.

Die Salzkristalle von Matthias Lehmann hatten von Beginn an die Option der Langfristigkeit, da der Entwurf der Salzkristalle  im Kontext der 3. Sächsischen Landesausstellung „via  regia – 800 Jahre der Bewegung und Begegnung“  bereits im Jahre 2011 zur Realisierung ausgewählt wurde.


Sie haben zudem noch bis 6. Juni 2017 die Möglichkeit, die letzte Einzelausstellung „Potop“ von Matthias Lehmann in unserer Galerie Brüderstraße zu bestaunen.

Einen Ausklang des Projektes – eventuell zusammen mit den Künstlern – planen wir im Rahmen des Kulturpicknicks, welches am 21. Mai 2017 auf dem Demianiplatz stattfinden soll. Weitere Informationen dazu folgen in Kürze. 

 

Wir danken an dieser Stelle auch unseren Partnern, der Stadt Breslau und der Eugeniusz-Geppert-Akademie der Schönen Künste Breslau, für die gute Zusammenarbeit.
Weiterhin danken wir unseren Förderern und Sponsoren: Der Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, der Sächsischen Staatskanzlei, dem Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien, der KommWohnen GmbH und den Stadtwerken Görlitz AG.


1. April 2016 bis 9. April 2017

Ein Jahr lang wurden Kunstobjekte präsentiert, die in ihrer Gesamtheit ein Schaufenster der Kulturhauptstadt Europas Wrocław 2016 darstellten. Sowohl junge als auch etablierte Künstler aus Wrocław und Niederschlesien eröffneten mit ihren Kunstwerken an zahlreichen allgemein zugänglichen Orten in Görlitz neue, unerwartete Sichtweisen auf die Bausubstanz der denkmalreichsten Stadt Deutschlands. Hintergründig, witzig aber auch kontrovers, ließen sie den Betrachter interaktiv in einen spannenden Dialog mit der Kunst, der Stadt und den Menschen treten. Die Szenerie aller Jahreszeiten schuf dazu immer wieder einen neuen Hintergrund. So änderte sich das Gesamtbild und es lohnte sich, mehrmals die moderne Kunst vor historischer Kulisse zu genießen. Eine Route verband die Kunstwerke zwischen dem Görlitzer Bahnhof und der Altstadtbrücke zu einem Spaziergang der besonderen ART.


 


Görlitzer ART ist ein gemeinsames Projekt der Städte Görlitz und Wrocław, organisiert im Rahmen der Veranstaltung Kulturhauptstadt Europas Wrocław 2016, kuratiert durch die Eugeniusz-Geppert-Akademie der schönen Künste Wrocław und koordiniert durch die Görlitzer Kulturservicegesellschaft mbH.