Tomasz Domański (TURM)

Geboren 1962 in Giżycko (PL). Multimedialer Künstler, befasst sich mit ephemerer Kunst sowie mit Installationen, die das Phänomen Zeit thematisieren. Er studierte an der Akademie der Schönen Künste in Wrocław und machte ebenda 2003 seinen Doktor. 1995 verbrachte Domański ein Jahr in Indien an der Banaras Hindu University. Vierfacher Stipendiat des polnischen Kulturministeriums sowie zahlreicher Stiftungen, u. a. der Pollock-Krasner Foundation in New York, der Joseph-Beuys-Stiftung in Basel und der Elisabeth-Montag-Stiftung in Bonn (heute: Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft). 1997 repräsentierte er Polen bei der 9. Triennale der Modernen Kunst in New Delhi. 2000-2004 Mitglied des Programmrates des Zentrums der Polnischen Skulptur in Orońsko. Der Künstler hat bisher an 50 Einzel- und über 100 Gruppenausstellungen teilgenommen. Seit 2002 lebt und arbeitet er im Dorf Komorowice in Niederschlesien, wo er auf einem 0,5 Hektar großen Grundstück einen Garten mit Elementen des japanischen Gartens angelegt hat. Der Künstler arbeitet auch an einem Skulpturenpark. Die Anlage soll in nächster Zukunft der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

 


Krzysztof Furtas (&)

Der 1985 geborene Künstler Krzysztof Furtas studierte von 2007 – 2012 Malerei und Skulptur an der Akademie der bildenden Künste in Breslau. Seine Abschlussarbeit mit dem Titel “Ende“ fertigte er unter der Leitung von Prof. Stanisław Kortyk und Michał Sikorski an. Zusätzlich erstellte er noch eine multimediale Arbeit unter Prof. Paweł Jarodzki. Multimediale Arbeiten wie zum Beispiel Videos, gehören neben Malerei und Installationen zu den Schwerpunkten seiner Kunst. Diese sind aktuell auch in der Breslauer Galerie Emdes zu sehen.


Karolina Kiełpińska (SPINDEL)

Die junge Künstlerin absolviert gerade ihr Architekturstudium in Breslau. Sie interessiert sich für große Formen und Skulpturen. Mit der Entdeckung dieses Bereichs als Form des künstlerischen Ausdrucks, hatte sie einen Weg für sich gefunden, ihre Gedanken zu verwirklichen. In ihren Arbeiten beschäftigt sich Kielpinska mit interdisziplinären Themen und versucht auf diese Weise zum Beispiel Poesie in eine räumliche Form zu verwirklichen. Als gebürtige Zgorzelecerin, liegt ihr die Stadt besonders am Herzen und fasziniert sie. Deshalb freut sie sich nicht nur darauf, ihre Kunst präsentieren zu können, sondern auch einen Teil dazu beizutragen, die Welt etwas bunter zu gestalten und damit in ihrer Heimatstadt anzufangen.


Matthias Lehmann (SALZKRISTALLE)

Die künstlerischen Arbeiten von Matthias Lehmann untersuchen mit unterschiedlichen Medien und Mitteln die Mechanismen menschlicher Wahrnehmung. Dabei sollen Lücken im System unseres Wahrnehmungsapparates aufgedeckt werden, deren Sichtbarmachung unseren Blick auf die Dinge verändert. Wir sollen daran erinnert werden, wie wir die Welt erkennen können und welche Mittel und Wege uns dafür zur Verfügung stehen. Unsere Sinne und die Interpretation aller Sinnesdaten durch unseren Verstand sind die Brücke, die wir zur Welt haben. Diese Schnittstelle ist es, die Matthias Lehmann mit seinen Installationen, Skulpturen und Objekten immer wieder aufsucht.


Tomasz Tomaszewski (GRENZE)

Tomasz Tomaszewski untersucht in seinen Skulpturen das Phänomen der Wiederspiegelung. Zu diesem Zweck nutzt er Spiegel aus Glas, Spiegel aus Metall, schwarze spiegelnde Flächen und andere Materialien dieser Art. Er bemüht sich, Formen zu gewinnen, in denen die realen Objekte mit ihren Abbildern in der Summe einen neuen, gemeinsamen und überraschenden Wert erzeugen. Auch Wasser hat der Künstler als bildhauerisches Element für seine Studien entdeckt. In diesem Bereich nutzt er die vielen physikalischen Eigenschaften von Wasser, sowie seine künstlerische und kulturelle Bedeutung. Zudem sind architektonische und landschaftliche Räume Teil von Tomaszewskis Projekten.


Marianne Wesołowska-Eggimann (MASKE und SPINDEL)

Marianne Eggimann ist  Keramikerin und Bildhauerin. Aus der klassischen Keramik kommend, arbeitet sie seit vielen Jahren sehr kleinformatig im Bereich der Mensch- und Tierdarstellung. Sie  interessiert sich dabei für die Ästhetik der Natur, das Mensch-sein, Traditionen und  Mischwesen. Um menschliche Gefühle und psychische Zustände darzustellen bedient  sich die Künstlerin gerne der Tierwelt. Seit 2010 arbeitet  sie mit Piotr Wesolowski zusammen und realisiert mit ihm auch großformatige Arbeiten.


Piotr Wesołowski (HERDE)

In seinen gegenwärtigen praktischen sowie theoretischen Arbeiten untersucht der Künstler den Begriff “urbane Akupunktur“. Er widmet sich dabei besonders Orten im öffentlichen Raum, deren Potential oft unterschätzt wird. Anhand gezielter Gestaltung, zum Beispiel durch eine temporäre Installation, werden diese Orte aufgewertet und im besten Fall zu Orten der Kommunikation und Interaktion. In den teilweise sehr großformatigen Arbeiten sind immer wieder Themen wie „Durchgänge“, „Durchbrüche“, „Nester“, „Verdichtungen“ und „Geflechte“ zu finden, die der Künstler in Mischformen aus Skulptur und Architektur zum Ausdruck bringt.